Kein 'Schoener Wohnen' - Offenes Projekt im Entstehen
Falk Beyer <falk

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greenkids.de> schrieb am 07.07.2007 14:29:
:::Kein 'Schoener Wohnen' - offenes Projekt im Entstehen
Stell dir vor ...
... ein groszes Haus mit Raum fuer Seminare, Werkstaetten,
Medienplattform, Bibliothek und mehr. Anlaufpunkt und Ausgangsbasis
fuer emanzipatorisch interessierte, politisch aktive Leute. Aber auch
offen fuer alle Anderen und Reibungsflaeche mit der Normalitaet. Ein
groszes Grundstueck bietet Platz fuer Garten, Waegen, Anbauten und
neue Ideen.
Hier gibt es keinen Vorstand oder Plenum, die fuer alle geltende
Entscheidungen treffen, keine allgemeingueltigen Regeln was zu
geschehen hat. Das Haus, die Projekte darin und drumherum bilden einen
laufenden Prozess aus Kommunikation, Aktivitaeten und Veraenderung.
Die Menschen tauschen sich hier ueber ihre Ideen und Vorhaben aus und
teilen einander mit, wenn sie Probleme sehen. Kritik ist willkommen,
alles kann in Frage gestellt werden.
Bei dem Haus handelt es sich um ein sanierungsbeduerftiges Gebaeude mit
wild bewachsenem Gelaende. Eigentuemerin soll eine Stiftung werden,
die ueber einen speziellen Autonomievertrag allen an der Nutzung
interessierten Menschen die freie Gestaltungsmacht uebertraegt. Nur
eine Privatisierung oder Kommerzialisierung darf nicht geschehen. Das
Haus, das Grundstueck und alles darauf und darin sind "enteignet". Es
gibt kein Privat- oder Kollektiveigentum. Hier wird experimentiert mit
"Horizontalitaet" - dem Umgang miteinander "auf gleicher Augenhoehe",
also mit dem Anspruch einer umfassenden Gleichberechtigung.
Es gibt keinen festen Plan, wie alles einmal werden soll. Fuer
einzelne Bereiche koennen sich interessierte Leute zusammenfinden, die
weitestgehend autonome Entscheidungen treffen koennen. Natuerlich
tauschen sie sich auch mit Anderen aus, damit entstehende Projekte
sich ergaenzen koennen.
Es geht los ...
Wir haben uns entschieden, das Projekthaus in Braunschweig aufzubauen.
Fuer die Stadt sprechen die guenstige Verkehrsanbindung auf relevanten
Bahn- und Autobahn-Trampstrecken und die sehr zentrale Lage in der
BRD.
Fuer die Stadt spricht auszerdem eine interessante politische Szene,
die Groesze mit unter 500.000 EinwohnerInnen und dass in Niedersachsen
noch keines der bisherigen Netzwerkprojekte seinen Sitz hat.
Den endgueltigen Kaufpreis wissen wir noch nicht; wir orientieren uns
zunaechst an den Verkehrswertangaben. Demzufolge wird das gesamte
Objekt - etwa 4.600 m² Grundstueck und das Gebaeude mit einer
Nutzflaeche von 2.500 m² - etwa 400.000 EUR kosten. Um die
noetige Summe zu erreichen, brauchen wir deine Unterstuetzung! Erste
Zusagen gab es im Juni bereits fuer ca. 50.000 EUR. Wir hoffen von
befreundeten Organisationen und Menschen Spenden, Darlehen oder auch
Buergschaften, die wir fuer Kredite brauchen, zu erhalten.
Deine Unterstuetzung und Mitwirkung ist wichtig!
Um die vielen Ideen verwirklichen zu koennen, benoetigen wir zu
allererst das Haus und Grundstueck. Fuer den Kauf bitten wir um
finanzielle Unterstuetzung. Und wir wuenschen uns auch weitere
Menschen, die eigene Ideen einbringen oder an bereits geplanten
Projekten mitwirken wollen.
Wenn du uns eine Summe (am liebsten ab 500 EUR) leihen oder eine
Buergschaft uebernehmen moechtest, nimm bitte Kontakt mit uns auf.
Spenden fuer das Projekt - die von der Steuer absetzbar sind - kannst
du auf folgendes Konto ueberweisen:
Kontoinhaber: Stiftung FreiRaeume
Verwendungszweck: Kein 'Schoener Wohnen'
Kontonummer: 60046
Bankleitzahl: 53261700
Kreditinstitut: Raiffeisenbank Aulatal Kirchheim
Kontakt zu den Projekt-Beteiligten
e-mail: kein-schoener-wohnen

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jugend-umweltbuero.info
Internet: www.kein-schoener-wohnen.de.vu
Telefon: +49 (0)391 / 55 70 753 (Kim oder Falk, im Jugend-Umweltbuero)
Warum "Kein schoener Wohnen"...?
Die bisher an der Projektidee Beteiligten waren sich in einem sicher -
dass dies kein weiteres "Schoener Wohnen"-Projekt mit ein bisschen
politischem Anspruch werden soll. Stattdessen soll ein politisches
Zentrum entstehen, wo aktive Leute selbstverstaendlich auch leben
koennen. Dieses Zentrum soll nicht das Projekt einiger Leute werden,
die sich hier nun niederlassen. Vielmehr geht es um die Idee eines
Netzwerkes "Offener Raeume", von denen dieser nur einer ist. Diese
Offenen Raeume sollen nicht einzelnen Gruppen zugeordnet sein, sondern
von immer wechselnden Menschen genutzt und "betrieben" werden. Damit
wird es Teil eines Netzwerk von "Widerstands-NomadInnen".