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Greenhouse Infopool <greenhouse ät jpberlin.de>21. Mar 2007 03:10

FW: [gruenes blatt] Umweltschutz 'von unten' hat wieder ein Sprachrohr - "gruenes blatt" erscheint mit offenem Konzept



-----Original Message-----
From: Redaktion grünes blatt [mailto:mail ät gruenes-blatt.de]
Sent: Tuesday, March 20, 2007 7:37 PM
Subject: Umweltschutz 'von unten' hat wieder ein Sprachrohr

Medieninformation
20. Maerz 2007

Umweltschutz 'von unten' hat wieder ein Sprachrohr
"gruenes blatt" erscheint mit offenem Konzept

Magdeburg. Die neueste Ausgabe Winter 2007 des "gruenen blatts" erscheint
mit neuem Konzept und laedt zum Mitmachen ein. Seit kurzem ist die in
Magdeburg von unabhaengigen Organisationen und Menschen herausgegebene
Zeitung erhaeltlich. Sie setzt von nun an einen Schwerpunkt auf
"Umweltschutz 'von unten'" und moechte so die gaengige Umweltpolitik
kritisch begleiten, diskutieren und Alternativvorschlaege aufzeigen.

Das gruene blatt hat somit seine inhaltliche Ausrichtung akzentuiert. Die
bereits bestehende Themenvielfalt soll beibehalten werden, aber um
kontinuierliche Themen aus dem Bereich eines "Emanzipatorischen
Umweltschutzes" erweitert werden. Zukuenftig wird jede neue Ausgabe einen
"Umweltschutz 'von unten'"-Schwerpunktartikel beinhalten, der ein aktuelles
Umweltthema aufgreift, kritisch hinterfragt und emanzipatorische
Gegenpositionen aufmacht. "Von unten" bedeutet dabei, dass es um eine
Umweltpolitik geht, die von den Menschen, die von Umweltproblemen und den
Gegenmasznahmen betroffen sind, ausgeht. Emanzipatorischer Umweltschutz baut
auf Kommunikation, Autonomie in den Entscheidungen und Kooperation zwischen
den aktiven Menschen. "Von oben" durch Verbaende, Konzerne oder Regierungen
vorgegebene Oeko-Politik wird dagegen kritisch gesehen, weil sie die
Selbstbestimmung der Menschen beschneidet und das Potential fuer
Kreativitaet und innovative Loesungen einengt. Neben den Schwerpunktartikeln
soll es zukuenftig auch Oekotipps fuer den Alltag und kritische Kommentare
zu tagespolitischen Umweltthemen geben.

Mit dem gruenen blatt gibt es nun nach einer mehrjaehrigen Phase, in der
"emanzipatorischer Umweltschutz" hierzulande kein regelmaeszig erscheinendes
Medium hatte, ein neues Sprachrohr fuer eine Umweltpolitik von und fuer die
Menschen, die sie betrifft. Mit der Einstellung der Zeitungsprojekte
"Oe-Punkte" und "FUI" waren in den vergangenen fuenf Jahren die letzten
Magazine mit emanzipatorischem Oekologie-Anspruch verschwunden.

Ein weiterer neuer Ansatz des gruenen blatts ist das Experimentieren mit
offenen Strukturen. Das Zeitungsprojekt soll Spielwiese fuer das
Ausprobieren von "horizontalen" Organisationsformen fuer Printmedien werden.
Zugang und Nutzbarkeit der Zeitung soll fuer alle offen und gleichermaszen
moeglich sein. Printmedien stoszen hier schnell an ihre Grenzen, wenn mehr
Artikel eingehen als das Seitenvolumen fassen kann. Viele Fragen stellen
sich hier: Welche - gleichberechtigten - Entscheidungsprozesse werden
entwickelt, um einen allgemeinen Zugang zum gruenen blatt als
Veroeffentlichungsplattform zu ermoeglichen? Wie sieht dafuer eine
praktikable Kommunikation aus? Wie wird sichergestellt, dass das
Medienprojekt nicht nach kurzer Zeit von einigen AutorInnen dominiert wird?
Wie kann die Arbeit am gruenen blatt - Recherche, Redaktion, Layout,
Finanzierung, Verbreitung - so strukturiert werden, dass neue Menschen
einfach dazukommen koennen? Einen ersten technischen Loesungsansatz bildet
die Nutzung von Wiki-Internetseiten, die von allen NutzerInnen veraendert
werden koennen. Die neuen Webseiten des gruenen blatts sind unter
http://gruenes-blatt.de/wiki zu finden.

Themen der aktuellen Ausgabe sind: Atompolitik, Repressionen gegen
Polit-AktivistInnen, Machtpolitik in Italien, Friedenspolitik,
G8-Widerstand, Gentechnik, Herrschaftskritik, Alternativbildung, vegane
Ernaehrung, Lebensmittelvernichtung und vieles mehr.

Die Winterausgabe 2007 kann fuer 3 EUR bei der "gruenes blatt - Redaktion",
Postfach 32 01 19, D-39040 Magdeburg, telefonisch unter +49 391-72 72 657
oder unter mail ät gruenes-blatt.de bestellt werden. Selbstabholer erhalten die
Zeitung auch kostenlos. Das Jahres-Abo kostet fuer vier Ausgaben 10 EUR.
Alte Ausgaben des gruenen blatts sind im Internet unter www.gruenes-blatt.de
zu finden und koennen fuer 3 EUR pro Heft auch noch nachbestellt werden.


Fuer die Redaktion:
Zwecks Nachfragen koennen Sie uns telefonisch unter +49 391-72 72 657 oder
per Mail an mail ät gruenes-blatt.de erreichen. Gern schicken wir Ihnen auch
ein Rezensionsexemplar des gruenen blatts zu.

--
gruenes blatt
Zeitung aus der Jugend-Umweltbewegung

Redaktion:
PF 32 01 19
39040 Magdeburg
Tel.: 03 91-72 72 657
mail ät gruenes-blatt.de

Hausanschrift:
Karl-Schmidt-Str. 4
39104 Magdeburg

www.gruenes-blatt.de
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