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REDAKTION EUROPATICKER <redaktion ät europaticker.de>12. Jun 2007 17:26

Re: [abc] Urantransporte auf lokalen Schienen (nu Trier Juni 2007)

This is a multi-part message in MIME format.

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Wir haben Ihre Meldung in unserer Berichterstattung verwendet.

Den Beitrag finden Sie im aktuellen Bereich des EUROPATICKER
<http://www.europaticker.de/>=20

Herzliche Gr=FC=DFe

aus M=F6ser

Redaktion EUROPATICKER=20

=20

=20

F=FCr die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen =
wir
Titelschutz nach =A7 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.

Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 8. Jahrgang. Das
Ersterscheinungsdatum war der 20. M=E4rz 2000.=20
Wir unterliegen dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt. =
Verantwortlich im
Sinne des Presserechtes ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.
Ein Service der:=20
DATA-KOM Daten- und Kommunikationsverarbeitungsgesellschaft mbH

Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer =
B
1808, Gesch=E4ftsf=FChrer: Beatrix Stephani

Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/107/03961

Blumenstr. 11 D-39291 M=F6ser Telefon: 039222 4125, Telefax: 039222 =
66664

_____ =20

Von: owner-abc ät abc.bawue.com [mailto:owner-abc ät abc.bawue.com] Im Auftrag =
von
Markus Pfl=FCger
Gesendet: Dienstag, 12. Juni 2007 18:45
An: Mailingliste S=FCdwest; Iran Uran; mailingliste abc; Xtschernobyl =
Trier
Cc: "Willi Hesters (Aktionsb=FCndnis M=FCbnsterland gg. Atomanlagen) =
uran"
Betreff: [abc] Urantransporte auf lokalen Schienen (nu Trier Juni 2007)

=20

=20
-Neue Universal #69, Juni 2007 Trier - http://www.nuweb.de/

Urantransporte auf lokalen Schienen

Trier liegt auf einer Transitstrecke f=FCr strahlende Fracht.

(foto: Urantransporte passieren auch den Trierer Hauptbahnhof)

Alle zwei Wochen passieren Z=FCge mit radioaktiver Fracht das =
Stadtgebiet.
Geladen haben sie Uranhexafluorid f=FCr die Anreicherungsanlage im
westf=E4lischen Gronau. Im Rathaus wei=DF man von den Transporten. Man =
wird
aber nicht informiert, wann und wie oft diese durch die Stadt rollen.
Atomkraftgegner wollen die Bev=F6lkerung aufr=FCtteln.
=20
=84Zuerst dachte ich, Greenpeace w=FCrde eine Demo bei uns machen. Aber =
die
Strahlenschutzanz=FCge waren echt=93, erz=E4hlt Winfried Herres. Er =
steht auf dem
G=FCterbahnhof in Trier- Ehrang und zeigt auf ein Nebengleis. Von dort =
wandert
sein Finger zu einem Firmengel=E4nde neben den Bahnanlagen. =
Altmetallpyramiden
lugen =FCber den Zaun. =84 Da dr=FCben stand der Zug, und da haben sie =
Alarm
gegeben.=93 Herres ist Eisenbahner und will seinen richtigen Namen f=FCr =
sich
behalten. Am 28. Juni 2006 l=F6ste an dieser Stelle ein Zug mit
Uranhexafluorid aus Frankreich einen Strahlenalarm aus. Das Messger=E4t =
eines
benachbarten Schrottbetriebes hatte die Strahlung registriert und einen
Gro=DFeinsatz von Feuerwehr und Polizei bewirkt. =84 Erkenntnisse =FCber =
Gefahren
f=FCr die Bev=F6lkerung lagen uns zu keinem Zeitpunkt vor. Der kritische
Grenzwert wurde nicht =FCberschritten.=93, erkl=E4rt Hans - Joachim =
Lanfer vom
Presseamt der Stadt Trier.

Auch Trier betroffen

Julia B=E4uerlein zuckt mit den Schultern . =84 Urantransporte sind =
n=F6tig f=FCr
den Betrieb von Atomkraftkraftwerken. Das sie auch Trier betreffen, ist =
seit
diesem Tag aktenkundig.=93, meint die Sprecherin der Trierer Anti- =
Atomgruppe
=84Stop Bure=93. Zur Zeit f=E4nden diese nach ihren Erkenntnissen alle =
zwei Wochen
statt. =84 Als Anwohner der Bahngleise w=E4re ich schon beunruhigt=93, =
Julia
B=E4uerlein reicht eine Karte Mitteleuropas =FCber den Tisch, auf der =
sie eine
Stecke vom s=FCdfranz=F6sischen Pierrelatte ins westf=E4lische Gronau
eingezeichnet hat. Die Firma Urenco , an der auch RWE und E-ON =
beteiligt
sind, betreibt dort ein Urananreicherungswerk. Trier ist die erste =
Station
nach der deutschen Grenze. Die Karte wurde erstellt in einer gemeinsamen
Aktion deutscher und franz=F6sischer Atomkraftgegner. =84 Informationen =
=FCber den
Zug, wie viele Wagons, Geschwindigkeit etc., wurden von Beobachtern am =
Gleis
immer an den Ort mit der n=E4chsten Anti- Atominititative =
weitergegeben=93,
berichtet Lydia Tomaschowski von Greenpeace Trier.

Uran ist kein Spielzeug

Die DB- Tochterfirma Nuclear Cargo Service ( NCS) , die solche =
Transporte
durchf=FChrt, war zu keinem Statement gegen=FCber der (nu) bereit. =
Gleiches gilt
f=FCr die Betreiberfirma Urenco. Auf seiner Website wiegelt das =
Unternehmen
aber hinsichtlich der Gefahren von Uranhexafluorid- Transporten ab. =84 =
Nicht
explosiv, nicht brennbar und nur schwach radioaktiv=93 sei der Stoff. =
Eine
Gefahr f=FCr Menschen bei Aufnahme =FCber die Nahrungskette oder =
Atmungsorgane
wird aber einger=E4umt. =84 Die Gefahr ist mit derjenigen von Cadmium =
oder Blei
vergleichbar=93, hei=DFt es. Bei den Gr=FCnen in Trier ist man anderer =
Meinung : =84
Wir wollen niemanden verunsichern, aber Uran ist kein Spielzeug, und =
solche
Transporte nicht ungef=E4hrlich. Wenn Uranhexafluorid aus den Tanks =
entweicht,
reagiert es mit der Luftfeuchtigkeit und wird zu Flusss=E4ure. Diese ist
aggressiver als Schwefel- oder Salzs=E4ure und schon in geringen Mengen
t=F6dlich.=93 Lydia Tomaschowski von Greenpeace geht noch weiter : =84 =
Im Umkreis
von hundert Metern um eine solche Unfallstelle w=E4re die H=E4lfte aller
Menschen sofort tot.=93

Information erfolgt nicht

Oberb=FCrgermeister Klaus Jensen mag solche Szenarien nicht entwerfen,
gleichwohl schreibt er in der Antwort auf eine Anfrage der Gruppen =
=84Stop
Bure =84, Maus e.V.=93 und Greenpeace , die der (nu) vorliegt : =84 Eine
Information der Stadt durch Betreiber, Transporteur oder
Strahlenschutzbeh=F6rde =FCber Transporttermine und deren Verweildauer =
in der
Stadt erfolgt nicht. Auch Rettungsdienste und Feuerwehr werden nicht
informiert=93. Jensen ist jedoch davon =FCberzeugt, das die Feuerwehr
hinsichtlich ihrer Ausr=FCstung und Ausbildung in der Lage ist, auch mit =
einer
solchen Gefahrenlage fertig zu werden. Er betont, das die =
M=F6glichkeiten der
Stadt Trier, Einfluss zu nehmen, arg begrenzt sind. Trotzdem will er =
einen
=84Meinungsbildungsprozess=93 einleiten, und ist selbst =84 an der =
Thematik
interessiert=93.

(foto: - Vorsicht radioaktiv!)

Das Eisenbahnbundesamt (EBA) ist weder Betreiber noch Transporteur , =
aber
f=FCr die Genehmigung der Transporte zust=E4ndig , best=E4tigt =
Pressesprecherin
Bettina Baader gegen=FCber der (nu). =DCber Gefahrguttransporte wie die =
Reise
des Urans auf der Schiene muss das (EBA) informiert werden. Dort =
genehmigt
man sie auch eingehender Pr=FCfung und =84nach pflichtgem=E4=DFem =
Ermessen=93.

Volles Vertrauen

Bernhard Kaster ( CDU) Bundestagsabgeordneter aus Trier, ist damit
einverstanden : =84 Es beruhigt mich, dieses Gefahrgut auf der der Bahn =
zu
wissen. LKW=B4s w=E4ren viel unsicherer.=93 Kaster sieht viele =84auch =
mi=DFbr=E4uchlich
aus dem Kontext gerissene Informationen=93, und wenige Menschen, die das
=84komplette Bild=93 kennen, am Werk. Er r=E4t, sich nicht unn=F6tig =
verunsichern zu
lassen, und hat volles Vertrauen in die Arbeit der zust=E4ndigen =
Beh=F6rden.

Winfried Herres, der Eisenbahner, winkt ab : =84 Da ist ein =
hochgef=E4hrlicher
Stoff =FCber weite Strecken und top secret unterwegs und nicht mal die =
Stadt
weiss Bescheid, wann. Und mehr als ein Lokf=FChrer ist da von uns meist =
nicht
drauf. Wir fahren das Zeug ja nur. Der kann auch nichts machen, wenn mal
etwas wirklich schief gehen sollte. Und wenn etwas durchsickert, hei=DFt =
es,
die Bev=F6lkerung soll doch einfach Vertrauen haben, und ansonsten am =
besten
das Maul halten. Genauso sch=FCrt man Verunsicherung. Wenn alles in =
bester
Ordnung ist, k=F6nnen sie doch die Karten auf den Tisch legen.

Andreas Armann // Neue Universal #69, Juni 2007 // Fotos: =
antiatom-aktuell


* * *

weitere Infos zum Widerstand gegen Urantransporte: www.urantransport.de


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<p class=3DMsoNormal><font size=3D2 color=3Dnavy face=3DArial><span =
style=3D'font-size:
10.0pt;font-family:Arial;color:navy'>Wir haben Ihre Meldung in unserer
Berichterstattung verwendet.<o:p></o:p></span></font></p>

<p class=3DMsoNormal><font size=3D2 color=3Dnavy face=3DArial><span =
style=3D'font-size:
10.0pt;font-family:Arial;color:navy'>Den Beitrag finden Sie im aktuellen
Bereich des <a =
href=3D"http://www.europaticker.de/">EUROPATICKER</a><o:p></o:p></span></=
font></p>

<p class=3DMsoNormal><font size=3D2 color=3Dnavy face=3DArial><span =
style=3D'font-size:
10.0pt;font-family:Arial;color:navy'>Herzliche =
Gr=FC=DFe<o:p></o:p></span></font></p>

<p class=3DMsoNormal><font size=3D2 color=3Dnavy face=3DArial><span =
style=3D'font-size:
10.0pt;font-family:Arial;color:navy'>aus =
M=F6ser<o:p></o:p></span></font></p>

<p class=3DMsoNormal><font size=3D2 color=3Dnavy face=3DArial><span =
style=3D'font-size:
10.0pt;font-family:Arial;color:navy'>Redaktion EUROPATICKER =
<o:p></o:p></span></font></p>

<p class=3DMsoNormal><font size=3D2 color=3Dnavy face=3DArial><span =
style=3D'font-size:
10.0pt;font-family:Arial;color:navy'>=A0<o:p></o:p></span></font></p>

<p class=3DMsoNormal><font size=3D2 color=3Dnavy face=3DArial><span =
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<div>

<p class=3DMsoNormal><font size=3D1 color=3Dblue face=3DVerdana><span =
style=3D'font-size:
7.5pt;font-family:Verdana;color:blue'>F=FCr die =
Titel:</span></font><font size=3D1
color=3Dblue><span style=3D'font-size:7.5pt;color:blue'> =
</span></font><strong><b><font
size=3D1 face=3DVerdana><span =
style=3D'font-size:7.5pt;font-family:Verdana'>EUROPATICKER,
KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF</span></font></b></strong><font size=3D1
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color:blue'> nehmen wir Titelschutz nach =A7 5 Abs. 3 MarkenG. in =
Anspruch.</span></font><o:p></o:p></p>

<p class=3DMsoNormal><font size=3D1 color=3Dblue face=3DVerdana><span =
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7.5pt;font-family:Verdana;color:blue'>Der EUROPATICKER Umweltruf =
erscheint im
8. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. M=E4rz =
2000.</span></font><strong><b><font
size=3D1 face=3DVerdana><span =
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trong><b><font
size=3D1 color=3Dblue face=3DVerdana><span =
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color:blue;font-weight:bold'><br>
</span></font></b><font size=3D1 color=3Dblue face=3DVerdana><span =
style=3D'font-size:
7.5pt;font-family:Verdana;color:blue'>Wir unterliegen dem Presserecht =
des
Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Presserechtes ist:
Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.<br>
Ein Service der: <br>
DATA-KOM Daten- und Kommunikationsverarbeitungsgesellschaft =
mbH<o:p></o:p></span></font></p>

<p class=3DMsoFooter style=3D'margin:0cm;margin-bottom:.0001pt'><font =
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style=3D'font-size:7.5pt;font-family:Verdana;
color:blue'>Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal =
unter der
Nummer B 1808, Gesch=E4ftsf=FChrer: Beatrix =
Stephani<o:p></o:p></span></font></p>

<p class=3DMsoFooter style=3D'margin:0cm;margin-bottom:.0001pt'><font =
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103/107/03961<o:p></o:p></span></font></p>

<p class=3DMsoNormal><font size=3D1 color=3Dblue face=3DVerdana><span =
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Telefon:
039222 4125, Telefax: 039222 66664</span></font><font size=3D1 =
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n></font></p>

</div>

<div>

<div class=3DMsoNormal align=3Dcenter style=3D'text-align:center'><font =
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[mailto:owner-abc ät abc.bawue.com] <b><span
style=3D'font-weight:bold'>Im Auftrag von </span></b>Markus =
Pfl=FCger<br>
<b><span style=3D'font-weight:bold'>Gesendet:</span></b> Dienstag, 12. =
Juni 2007
18:45<br>
<b><span style=3D'font-weight:bold'>An:</span></b> Mailingliste =
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Uran; mailingliste abc; Xtschernobyl Trier<br>
<b><span style=3D'font-weight:bold'>Cc:</span></b> &quot;Willi Hesters
(Aktionsb=FCndnis M=FCbnsterland gg. Atomanlagen) uran&quot;<br>
<b><span style=3D'font-weight:bold'>Betreff:</span></b> [abc] =
Urantransporte auf
lokalen Schienen (nu Trier Juni 2007)</span></font><font =
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<font size=3D5><span style=3D'font-size:18.0pt'>-Neue Universal #69, =
Juni 2007
Trier -&nbsp; <a =
href=3D"http://www.nuweb.de/">http://www.nuweb.de/</a></span></font><br>
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</span></font></b><b><font size=3D6><span =
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bold'>Urantransporte auf lokalen Schienen<br>
<br>
</span></font></b><font size=3D6><span style=3D'font-size:24.0pt'>Trier =
liegt auf
einer Transitstrecke f=FCr strahlende Fracht.</span></font><font =
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<br>
(foto: Urantransporte passieren auch den Trierer Hauptbahnhof)<br>
<br>
Alle zwei Wochen passieren&nbsp; Z=FCge mit radioaktiver Fracht das =
Stadtgebiet.
Geladen haben sie Uranhexafluorid f=FCr die Anreicherungsanlage im =
westf=E4lischen
Gronau.&nbsp; Im Rathaus wei=DF man&nbsp; von den Transporten. Man wird =
aber
nicht informiert, wann und wie oft diese durch die Stadt rollen.
Atomkraftgegner wollen die Bev=F6lkerung aufr=FCtteln.</span></font><br>
<font size=3D4><span style=3D'font-size:13.5pt'>&nbsp;</span></font><br>
<font size=3D4><span style=3D'font-size:13.5pt'>&#8222;Zuerst dachte =
ich,
Greenpeace w=FCrde eine Demo bei uns machen. Aber die =
Strahlenschutzanz=FCge waren
echt&#8220;, erz=E4hlt Winfried Herres. Er steht auf dem G=FCterbahnhof =
in Trier-
Ehrang und zeigt auf ein Nebengleis. Von dort wandert sein Finger zu =
einem
Firmengel=E4nde neben den Bahnanlagen. Altmetallpyramiden lugen =FCber =
den Zaun.
&#8222; Da dr=FCben stand der Zug, und da haben sie Alarm =
gegeben.&#8220; Herres
ist Eisenbahner und will seinen richtigen Namen f=FCr sich behalten. Am =
28. Juni
2006 l=F6ste an dieser Stelle ein Zug mit Uranhexafluorid aus Frankreich =
einen
Strahlenalarm aus. Das Messger=E4t eines benachbarten Schrottbetriebes =
hatte die
Strahlung registriert und einen Gro=DFeinsatz von Feuerwehr und Polizei =
bewirkt.
&#8222; Erkenntnisse =FCber Gefahren f=FCr die Bev=F6lkerung lagen uns =
zu keinem
Zeitpunkt vor. Der kritische Grenzwert wurde nicht =
=FCberschritten.&#8220;,
erkl=E4rt Hans - Joachim Lanfer vom Presseamt der Stadt =
Trier.</span></font><br>
<font size=3D4><span style=3D'font-size:13.5pt'><br>
</span></font><font size=3D5><span style=3D'font-size:18.0pt'>&nbsp;Auch =
Trier
betroffen</span></font><br>
<br>
<font size=3D4><span style=3D'font-size:13.5pt'>Julia B=E4uerlein zuckt =
mit den
Schultern . &#8222; Urantransporte sind n=F6tig f=FCr den Betrieb von
Atomkraftkraftwerken. Das sie auch Trier betreffen, ist seit diesem Tag
aktenkundig.&#8220;, meint die Sprecherin der Trierer Anti- Atomgruppe
&#8222;Stop Bure&#8220;. Zur Zeit f=E4nden diese nach ihren =
Erkenntnissen alle
zwei Wochen statt. &#8222; Als Anwohner der Bahngleise w=E4re ich schon
beunruhigt&#8220;, Julia B=E4uerlein reicht eine Karte Mitteleuropas =
=FCber den
Tisch, auf der sie eine Stecke vom s=FCdfranz=F6sischen Pierrelatte ins
westf=E4lische Gronau eingezeichnet hat. Die Firma Urenco , an der auch =
RWE und
E-ON&nbsp; beteiligt sind, betreibt dort ein Urananreicherungswerk. =
Trier ist
die erste Station nach der deutschen Grenze. Die Karte wurde erstellt in =
einer
gemeinsamen Aktion deutscher und franz=F6sischer Atomkraftgegner. =
&#8222;
Informationen =FCber den Zug, wie viele Wagons, Geschwindigkeit etc., =
wurden von
Beobachtern am Gleis immer an den Ort mit der n=E4chsten Anti- =
Atominititative
weitergegeben&#8220;, berichtet Lydia Tomaschowski von Greenpeace =
Trier.</span></font><br>
<br>
<font size=3D5><span style=3D'font-size:18.0pt'>Uran ist kein =
Spielzeug</span></font><br>
<br>
<font size=3D4><span style=3D'font-size:13.5pt'>Die DB- Tochterfirma =
Nuclear Cargo
Service ( NCS) , die solche Transporte durchf=FChrt, war zu keinem =
Statement
gegen=FCber der (nu) bereit. Gleiches gilt f=FCr die Betreiberfirma =
Urenco. Auf
seiner Website wiegelt das Unternehmen aber hinsichtlich der Gefahren =
von
Uranhexafluorid- Transporten ab. &#8222; Nicht explosiv, nicht brennbar =
und nur
schwach radioaktiv&#8220; sei der Stoff. Eine Gefahr f=FCr Menschen bei =
Aufnahme
=FCber die Nahrungskette oder Atmungsorgane wird aber einger=E4umt. =
&#8222; Die
Gefahr ist mit derjenigen von Cadmium oder Blei vergleichbar&#8220;, =
hei=DFt es.
Bei den Gr=FCnen in Trier ist man anderer Meinung : &#8222; Wir wollen =
niemanden
verunsichern, aber Uran ist kein Spielzeug, und solche Transporte nicht
ungef=E4hrlich. Wenn Uranhexafluorid aus den Tanks entweicht, reagiert =
es mit der
Luftfeuchtigkeit und wird zu Flusss=E4ure. Diese ist aggressiver als =
Schwefel-
oder Salzs=E4ure und schon in geringen Mengen t=F6dlich.&#8220; Lydia =
Tomaschowski
von Greenpeace geht noch weiter : &#8222; Im Umkreis von hundert Metern =
um eine
solche Unfallstelle w=E4re die H=E4lfte aller Menschen sofort =
tot.&#8220;</span></font><br>
<br>
<font size=3D5><span style=3D'font-size:18.0pt'>Information erfolgt =
nicht</span></font><br>
<br>
<font size=3D4><span style=3D'font-size:13.5pt'>Oberb=FCrgermeister =
Klaus Jensen mag
solche Szenarien nicht entwerfen, gleichwohl schreibt er in der Antwort =
auf
eine Anfrage der Gruppen &#8222;Stop Bure &#8222;, Maus e.V.&#8220; und
Greenpeace , die der (nu) vorliegt : &#8222; Eine Information der Stadt =
durch
Betreiber, Transporteur oder Strahlenschutzbeh=F6rde =FCber =
Transporttermine und
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Feuerwehr werden nicht informiert&#8220;. Jensen ist jedoch davon =
=FCberzeugt,
das die Feuerwehr hinsichtlich ihrer Ausr=FCstung und Ausbildung in der =
Lage ist,
auch mit einer solchen Gefahrenlage fertig zu werden. Er betont, das die
M=F6glichkeiten der Stadt Trier, Einfluss zu nehmen, arg begrenzt sind. =
Trotzdem
will er einen &#8222;Meinungsbildungsprozess&#8220; einleiten, und ist =
selbst
&#8222; an der Thematik interessiert&#8220;.</span></font><br>
<br>
<font size=3D4><span style=3D'font-size:13.5pt'>(foto: - Vorsicht =
radioaktiv!)<br>
<br>
Das Eisenbahnbundesamt (EBA) ist weder Betreiber noch Transporteur , =
aber f=FCr
die Genehmigung der Transporte zust=E4ndig , best=E4tigt =
Pressesprecherin Bettina
Baader gegen=FCber der (nu). =DCber Gefahrguttransporte wie die Reise =
des Urans auf
der Schiene muss das (EBA) informiert werden. Dort genehmigt man sie =
auch
eingehender Pr=FCfung und &#8222;nach pflichtgem=E4=DFem =
Ermessen&#8220;.</span></font><br>
<br>
<font size=3D5><span style=3D'font-size:18.0pt'>Volles =
Vertrauen</span></font><br>
<br>
<font size=3D4><span style=3D'font-size:13.5pt'>Bernhard Kaster ( CDU)
Bundestagsabgeordneter aus Trier, ist damit einverstanden : &#8222; Es =
beruhigt
mich, dieses Gefahrgut auf der der Bahn zu wissen. LKW&acute;s w=E4ren =
viel
unsicherer.&#8220; Kaster sieht viele &#8222;auch mi=DFbr=E4uchlich aus =
dem Kontext
gerissene Informationen&#8220;, und wenige Menschen, die das =
&#8222;komplette
Bild&#8220; kennen, am Werk. Er r=E4t, sich nicht unn=F6tig verunsichern =
zu lassen,
und hat volles Vertrauen in die Arbeit der zust=E4ndigen =
Beh=F6rden.</span></font><br>
<br>
<font size=3D4><span style=3D'font-size:13.5pt'>Winfried Herres, der =
Eisenbahner,
winkt ab : &#8222; Da ist ein hochgef=E4hrlicher Stoff =FCber weite =
Strecken und
top secret unterwegs und nicht mal die Stadt weiss Bescheid, wann. Und =
mehr als
ein Lokf=FChrer ist da von uns meist nicht drauf. Wir fahren das Zeug ja =
nur. Der
kann auch nichts machen, wenn mal etwas wirklich schief gehen sollte. =
Und wenn
etwas durchsickert, hei=DFt es, die Bev=F6lkerung soll doch einfach =
Vertrauen
haben, und ansonsten am besten das Maul halten. Genauso sch=FCrt man
Verunsicherung. Wenn alles in bester Ordnung ist, k=F6nnen sie doch die =
Karten
auf den Tisch legen.</span></font><br>
<br>
<font size=3D4><span style=3D'font-size:13.5pt'>Andreas Armann&nbsp; =
//&nbsp; Neue
Universal #69, Juni 2007 // Fotos: antiatom-aktuell </span></font><br>
<font size=3D4><span style=3D'font-size:13.5pt'><br>
&nbsp;&nbsp; * &nbsp; * &nbsp; *<br>
<br>
</span></font><font size=3D5><span style=3D'font-size:18.0pt'>weitere =
Infos zum
Widerstand gegen Urantransporte: <a =
href=3D"http://www.urantransport.de">www.urantransport.de</a></span></fon=
t><o:p></o:p></p>

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